Gesund in Unternehmen

Kooperation mit der regionalen Wirtschaft für betriebliche Prävention

Projektleiterin: Frau Beate Dorsch (Heidelberger Druckmaschinen AG)

Ziel des Projektes ist es, ein Netzwerk mit Vertretern verschiedenster Unternehmen aus der Stadt Brandenburg zu installieren.

Durch die Zusammenarbeit der einzelnen Unternehmen im Verein Gesund in Brandenburg an der Havel e.V., konnten bereits die unterschiedlichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Brandenburger Unternehmen transparent gemacht werden.

Diese Maßnahmen wurden in einem Gesundheitsförderungskatalog zusammengefasst. Der Katalog soll Unternehmen in Brandenburg die Möglichkeit bieten, gezielt nach Maßnahmen zu suchen und entsprechende Maßnahmen und kompetente Ansprechpartner zu finden. In Form des folgenden Flyers soll der Katalog vorgestellt werden:

                                                  Flyer Gesund in Unternehmen

Gesundheitsförderne Aspekte gewinnen in den Unternehmen mehr und mehr an Bedeutung. Durch die Projektgruppe wurden und werden, neben der Erstellung des Maßnahmenkataloges, viele Aktionen durchgeführt, die zur Verbesserung der gesundheitslichen Situration der Mitarbeiter in den Unternehmen der Region führen soll.

2012

Führungskräftetraining „Unterstützung psychisch kranker Mitarbeiter“

Die Vertreter der Mitgliedsunternehmen in der  Projektgruppe „Gesund in Unternehmen“ haben das gemeinsame Ziel, durch praxisbezogenen Erfahrungsaustausch und gegenseitige Unterstützung die Gesunderhaltung ihrer Beschäftigten ständig zu verbessern, Anregungen zu übernehmen und Präventionsmaßnahmen durchzuführen. Ein wesentlicher Aspekt ist hierbei nicht nur die physische sondern auch die psychische Gesundheit der Beschäftigten, gibt es hier doch einen stetig steigenden Anteil an Krankheitsfällen. Nach einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) setzt sich der Anstieg von psychischen Erkrankungen unverändert fort. So war 2010 nahezu jeder zehnte Ausfalltag auf eine psychische Erkrankung zurückzuführen (Quelle: AOK Bundesverband).  Auch in den teilnehmenden Unternehmen der Projektgruppe ist dieser Trend erkennbar. Aus diesem Grund entstand im Frühjahr 2011 die Idee, eine bedarfsorientierte Maßnahme für Führungskräfte durchzuführen, da die Führungskraft eine wesentliche Schlüsselposition bei der Früherkennung, Begleitung in der Krankheitsphase und der Wiedereingliederung in das Erwerbsleben des erkrankten Beschäftigten einnimmt.

In Zusammenarbeit mit dem Asklepios Fachklinikum Brandenburg an der Havel entstand so ein Konzept für ein Führungskräftetraining, dessen Ziel eine praxis- und fallorientierte sowie zugleich enttabuisierende Sensibilisierung des Themas „Psyche“ sein sollte. Bereits nach wenigen Abstimmungsrunden mit dem Asklepios Fachklinikum war das Programm für ein zweitägiges Führungs-kräftetraining erstellt. Ärzte, Psychologen und Sozialarbeiter des Fachklinikums sowie ein Impulsvortrag durch einen Vertreter der gesetzlichen Unfallversicherung gestalteten professionell und mit hoher Fachkompetenz für eine Pilotgruppe mit 52 Teilnehmern aus 6 Mitgliedsunternehmen im April und Mai 2012 zwei interessante und erfolgreiche Tage auf dem Gelände des Fachklinikums. Es wurden Grundbegriffe der Psychiatrie erläutert, häufige psychische Erkrankungen und  Abhängigkeitserkrankungen erklärt sowie in Gruppenarbeit fallbezogen Lösungswege erarbeitet und Erfahrungen ausgetauscht. Highlights waren der Bericht eines Patienten über die lange Zeit seiner Erkrankung, die damit verbundenen Auswirkungen auf seine Umwelt und seinen Körper sowie seine Rehabilitation, und der Klinikrundgang, der das Bild der „Irrenanstalt“ erlebbar entkräftete.

 

 

 

 

 

 

Das Feedback der Pilotgruppe war durchweg positiv und gab zahlreiche Anregungen für weitere Themen und praxisverbindende Aspekte. Die Fortführung des Trainings für Führungskräfte ist daher sehr wünschenswert, stellt es doch eine wesentliche Basis für die Gesundheitsprävention und einen grundlegenden Baustein des betrieblichen Gesundheitsmanagements dar.

Führungskräfteseminar

2010

wurden Referate zu unterschiedlichsten Themen gehalten. Beispielsweise „Work-Life Balance“ (Familien Service Partner für Mitarbeitereffizienz), mit anschließendem Erfahrungsaustausch und Diskussion, sowie ein Referat zum Thema Demografie „GeniAL Generationenmanagement im Arbeitsleben“.

Folgende weitere Themen sollen künftig vertieft und ggf. Maßnahmen abgeleitet werden:

  • Umgang mit psychisch kranken Mitarbeitern
    Sensibilisierung der Führungskräfte, Enttabuisierung, Hilfe für Betroffene und das Umfeld
  • Stressbewältigung
    Möglichkeiten zum Umgang und Abbau von Stress
  • Lebensarbeitszeit
    Mögliche Modelle insbesondere hinsichtlich des späteren Rentenzugangs

2009

Wesentliche Bestandteile der Projekttreffen im Jahr 2009 waren Vorträge durch externe Referenten u. a. zu folgenden Themen: „Psychische Belastungen am Arbeitsplatz – Ermittlung, Bewertung, Prävention“ und „Sucht – in der Gesellschaft“. Der Austausch zwischen den einzelnen Mitgliedern zum „aktuellen Geschehen“ fand ebenfalls während der einzelnen Treffen, aber auch außerhalb, intensiv statt.

Für die Zukunft sind gemeinsame Veranstaltungen vorwiegend zum Thema „Sucht“ geplant. Eine Infoveranstaltung zum Thema (für Azubis) ist denkbar.

2007 / 2008

Im Juni 2008 fand ein Vortrag zum Thema „Alternde Belegschaften“ statt.

Die angebotenen Aquafitnesskurse und Massageangebote in den Unternehmen sind sehr gefragt. Auch der Lauftreff ist aktiv.Die Heidelberger Druckmaschinen AG veranstaltete mit ihren Mitarbeitern am 14.06.2008 ihr 3. Sportfest im Stahlstadion am Quenz.Als Highlight war für dieses Jahr geplant, zusätzlich ein kleines Fußballturnier zwischen einigen Mitgliedern der Projektgruppe „Gesund in Unternehmen“ auszutragen.In der Berufsausbildung fand ein Wettbewerb „fittester Azubi“ statt. – ein sportlicher Vergleich der Auszubildenden der Unternehmen, organisiert durch den Stadtsportbund.

Die Projektgruppe engagiert sich auch sehr für, dass Thema Nichtrauchen. Im Mai 2008 fand dazu gemeinsam mit dem Städtischen Klinikum Brandenburg ein Nichtraucherseminar statt.

Die ersten Heidelberger werden Nichtraucher

Ebenfalls fand die Zahnbürstenaktion der ikk „alt gegen neu“ statt. Es wurden neue Zahnbürsten mit Merkblatt zum richtigen Zähneputzen ausgegeben. Es wurde auch der Radiosender “Teddy“ einbezogen.